Hanomagclub

Die Gründung

Es begab sich im Jahre 2001, als der örtliche Getränkehändler Trinkfrisch-Deilke am 02. Dezember eine Art Weihnachtsfeier in seinem Lager durchführte. Im Lager stand natürlich nicht nur Wasser und man sprach über dies und das. So waren auch alte Trecker ein Thema und man stellte fest, dass es vor allem Hanomags noch einige gab. Schnell war man sich einig, dass gerade Hanomags ja wunderbare Maschinen seien, die unbedingt erhalten werden sollten. Diese Erkenntnis und der Umstand, dass Fabian Voges als einziger seiner Familie noch kein "Amt" in einem Verein inne hatte, war Grund genug, einen Club zu gründen. Die Anwesenden verteilten die Posten untereinander und so wurde Fabian Voges, damals noch keine 18 Jahre alt, zum Clubpräsidenten, Klaus Schormann zum Vize, Ulrich Wohlgemuth zum Schriftführer, Arndt Deilke zum Getränkewart und Sven Korte zum 1. Beifahrer ernannt. Nur Kassenwart wollte erst niemand sein und so wurde Wilhelm Heise, auch ein Hanomag-Besitzer, dazu gerufen und erklärte sich zur Kassenführung bereit.

Auch über das Ziel des Clubs wurde sich intensiv Gedanken gemacht: Man einigte sich, dass die Nachbarschaftshilfe und der Erhalt alter Landmaschinen, vorwiegend Hanomag, das Motte sein soll. Um diese Ziele festzuhalten, wurde kurzerhand ein Krombacher-Bestellblock hergenommen und alles Wesentliche schriftlich fixiert. Der Grundstein des heutigen Vereins!

Bald schon fanden sich weitere Mitstreiter und in Dinkelhausen wurden gleich mehrere Hanomags losgeeist. Der Präsident bekam zum 18. Geburtstag seinen eingenen Trecker geschenkt, einen C 112.

Die erste offizielle Jahreshauptversammlung wurde abgehalten und ein internes Treffen auf Voges Wiese. So nahm der Club langsam Fahrt auf ...

Warum Hanomag?

Die Hanomag in Hannover baute schon vor dem Krieg Traktoren, darunter so bekannte Baumuster, wie den AR 38 und vor allem den Radschlepper R 40.

Schon 1945 wurde die Prodoktion des R 40 wieder aufgenommen und bald folgte der R 25 als erste Neuentwicklung. Der D19-Motor erwies sich als nicht mehr zeitgemäß und wurde bald vom D28 abgelöst. Bereits ausgelieferte R 25 wurden auf Wunsch auch den neuen Motor umgerüstet. Es folgten R 16/R 19 und R 22/R 27.

Nun musste auch der Vertrieb mitwachsen. Etliche Dorfschmieden wurden offizielle Hanomag-Vertretungen, so auch die Firma Gülke in Dinkelhausen im Jahre 1953. Bald schon wurde der erste Trecker in Dinkelhausen ausgeliefert. Fa. Gülke expandierte nach Uslar und baute eine moderne Landmaschinenwerkstatt auf. Auch in Schoningen hat Fa. Gülke Hanomags verkauft und repariert, heute Fa. Thomas Daniel. Als der Rheinstahl-Konzern 1970 das Ende der Traktorfertigung beschließt, hatte die Firma Gülke etwa 400 Hanomags ausgeliertert. Auch nach dem Wechsel zu IHC blieben die sprichwörtlich robusten Hanomags noch viele Jahre in den Betrieben und wurden erst mit den fortschreitenden PS-Zahlen abgelöst. So haben im Uslarer Land viele Hanomags bis heute überlebt.

Unsere Pressetermine

Es folgt ein Bericht über die "Dorfgeschichte" in der Oldtimer-Traktor und über die Raupenstory in Last und Kraft.

   

Wappen Hanomag

Logo-Hanomag

   
   
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