Junggesellenclub

Chronik

Vorgeschichte

Dem Schulbuch aus dem Jahre 1906, das vom damaligen Dorflehrer Richard Flentje geführt wurde, ist zu entnehmen, dass zu dieser Zeit in Bollensen vier Vereine vorhanden waren:

· Bergmannsverein

· Männergesangverein

· Junggesellenclub

· Kriegerverein

Leider sind über Erstbesetzung und Verbleib des ersten Junggesellenclubs keinerlei Unterlagen vorhanden!

In der Bollenser Dorfchronik ist nachzulesen, dass die unverheirateten "Burschen" jährlich ihr "Bierfest" veranstalteten. Beim Bierfest wurden sog. "Schaffer" gewählt, die den Vorzug hatten, sich ihre "Biermädchen" bereits vorweg "bestellen" (beim Bestellebierfest) bzw. "packen" (beim Packebierfest) zu dürfen. Alle übrigen Burschen waren "Bierknechte". Die Kosten des Festes wurden von den Junggesellen getragen. Die "Biergesellschaft" braute sich ihr Bier zum Fest selbst - ein Braunbier mit höher Stammwürze.

Dieser Brauch wird heute nicht mehr bei uns im Ort durchgeführt. Auch die Tradition Bier selbst zu brauen ist leider ausgestorben.

Gründung

Die Gründungsversammlung der "Bollenser Junggesellenschaft" fand am 2. März 1957 im Gasthaus "Zum Rehbachtal" - Inh. Walter Pipper - statt. Ziel und Zweck dieser Versammlung war einzig und allein einen neuen Junggesellenclub zu gründen und einen Vorstand für den neuen Verein zu wählen.

Der erste Vorstand setze sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender (Präsident) Werner Lange

2. Vorsitzender (Vize-Präsident) Herbert Kirchhoff

Schriftführer und Kassenwart Heinrich Schormann

dessen Stellvertreter Werner Küchemann

Die Gründungsurkunde enthält - neben den Unterschriften aller Gründungsmitglieder - folgenden Text:

Die Unterzeichner haben heute den obigen Verein gegründet mit dem Ziel, in Bollensen alle Junggesellen zu vereinigen um untereinander Kameradschaft und Geselligkeit zu pflegen nach unserem Wahlspruch:

WER NIE GELIEBT, WEIN UND GESANG,

VERDIENT EIN WEIB SEIN LEBEN LANG.

Diesem Motto ist der Verein bis heute treu geblieben. Die Ziele des Vereins haben sich jedoch in den vergangenen Jahrzehnten ständig weiterentwickelt, so dass heute insbesondere die Pflege des dörflichen Gemeinsinnes der Gemeinde Bollensen zu den Zielen des Vereins zählt. Dazu veranstaltet der Verein eine Vielzahl von Veranstaltungen für die Bollenser Bürger und Gäste des Ortes.

Gründungsurkunde

Vier Wochen später, am 6. April 1957 fand dann die nächste Versammlung statt, auf der die vom Vorstand vorgelegte Satzung beschlossen wurde. Dabei wurde als Erkennungszeichen des Vereins eine einheitliche weiße Mütze mit dem Bollenser Wappen auf der Stirnseite, sowie eine rote Fliege, die alle Mitglieder zu tragen haben, festgelegt.

Als Junggesellenlied wurde der Marsch "Gruß an Kiel" gewählt, der zu Beginn aller Junggesellenveranstaltungen gespielt werden sollte. Später wurde der Marsch dann durch das "Bollenser Junggesellenlied" abgelöst.

Auf der 3. Versammlung innerhalb des Gründungsjahres am 20. Juli 1957 wurde rege über die Aufnahme von Junggesellen aus fremden Ortschaften diskutiert. Man kam zu dem Entschluss nur Junggesellen aus Bollensen aufzunehmen. Über Ausnahmen entscheidet in Einzelfällen der Vorstand bzw. bei Ablehnung durch den Vorstand kann sich der Antragstellende in letzter Instanz an die Mitgliederversammlung wenden, die dann endgültig über die Aufnahme entscheidet. Diese Grundsatzungsentscheidung hat bis zum heutigen Tage bestand.

1957-1967 Die Anfänge

Mit dem Sommernachtsball wurde am 24. August 1957 die erste offizielle Veranstaltung von der Bollenser Junggesellenschaft durchgeführt. Dazu wurden zwei Zelte auf der Festwiese neben der Volksbank aufgebaut. Aufgrund des großen Erfolges wurden deshalb weitere Veranstaltungen vom Verein eingeführt um die Vereinskasse zu füllen.

Die Tradition einen Neujahrsbock durch den Ort zu führen wurde bereits im Gründungsjahr von den Junggesellen übernommen. Silvester 1957 wurde daher erstmals unter Regie der Junggesellen ein Bock durch das Dorf getrieben.

Am darauffolgenden Neujahrstag wurde auf dem Saal der Gastwirtschaft Rehbachtal der Neujahrstanz durchgeführt. Diese beiden Bräuche werden bis heute durch den BJC aufrechterhalten.

In den folgenden Jahren entwickelte sich ein reges und vielseitiges Vereinsleben. So wurde ab 1958 auch die Ausrichtung des Rosenmontagsballes übernommen.

Ferner wurde ab 1960 die traditionelle Bollenser Kirmes auf der damaligen Festwiese neben der Volksbank vom BJC, jeweils in Zusammenarbeit mit einem Festwirt, ausgerichtet. Vom Samstag, den 9. Juli bis Montag, den 11. Juli 1960 hatten die Mitglieder alle Hände voll zu tun. Die Kirmes begann am Samstag mit einer Wursteprobe, die vom Festwirt Walter Pipper in eigener Hausschlachtung hergestellt wurde. Die eigentliche Kirmesfeier begann am Sonntag mit einem Tanznachmittag, der bis in die späten Abendstunden dauern sollte bevor die Kirmes am Montag mit einem Umzug endete.

Aufgrund der Vielzahl der Veranstaltungen und den damit verbundenen Einnahmen wurde am 14. August 1958 die erste Junggesellenfahrt in die Lüneburger Heide unternommen. Schließlich sollte neben den Veranstaltungen die für die Dorfbevölkerung durchgeführt wurde auch die Pflege der Kameradschaft nicht zu kurz kommen.

Am Ostersonntag 1963 trafen sich die Junggesellen erstmalig zu einem gemeinschaftlichen Bratwurstessen in der Schweineweide, unserem heutigen Vereinsgelände. Aus diesem Treffen hat sich im Laufe der Jahre der inzwischen zur Tradition gewordene Osterfrühschoppen entwickelt, der gerne von vielen Gästen und Altjunggesellen besucht wird.

Leider musste der Club in den Jahren 1961 - 1963 einen hohen Mitgliederschwund verkraften, da viele Junggesellen dem Eheleben den Vorzug gaben. Schon damals zeigte sich, dass "die Frauen der größte Feind des Junggesellenvereins sind".

Dieser Umstand, sowie die Tatsache, dass die "Pipperschen Zelte" nicht mehr zur Verfügung standen, führte schließlich dazu, dass am 6. Juni 1964 letztmalig ein Sommernachtsball von den Junggesellen veranstaltet wurde. Auch der Rosenmontagsball wurde zwei Jahre später im Februar 1966 ein letztes Mal von den Junggesellen veranstaltet, da die Beteiligung immer schlechter wurde und der Aufwand nicht mehr im Verhältnis zu den Einnahmen stand.

Am 04.März 1967 feierte unser Verein sein 10-jährige Bestehen im kleinen Rahmen.

1968 - 1982

Heftigste Diskussionen gab es auf der Jahreshauptversammlung 1969 über den Vorschlag, Mitgliedsbeiträge zu erheben. Bis zu diesem Zeitpunkt finanzierte sich der Verein ausschließlich durch Eintrittsbeiträge und durch die Ausrichtung von diversen Veranstaltungen. Nach langem Hin und Her einigte man sich darauf ab dem 1. April 1969 einen monatlichen Mitgliedsbeitrag in Höhe von DM 0,50 zu erheben.

Manfred Garlt und Bernd Beckstein arbeiteten 1970 zwei Orientierungsfahrten aus, die fortan in mehr oder wenigen regelmäßigen Abständen vom BJC durchgeführt wurden. Das Hauptproblem bei dieser Veranstaltung besteht dabei darin, Organisatoren zu finden, die solch eine Fahrt ausarbeiten. Dieses ist mit viel Zeit und Arbeit verbunden, wenn man eine attraktive & anspruchsvolle Orientierungsfahrt anbieten möchte.

Auf der Jahreshauptversammlung 1970 wurde beschlossen als Beitrag für die Aktion "Unser Dorf soll schöner werden" einen Rastplatz in der Schweineweide zu errichten, Bänke in der Bollenser Feldmark aufzustellen und einen Naturteich in der Schweineweide durch Aufschüttung eines Dammes anzulegen. Damit wollte der Verein etwas für die Außendarstellung tun. Dies war zugleich die "Grundsteinlegung" für unser heutiges Vereinsgelände.

Im Laufe des Jahres 1971 wurde dann mit dem Bau der Junggesellenhütte und mit der Aufschüttung des Dammes für den Junggesellenteich begonnen. Die offizielle Einweihung der Hütte fand am 02. Januar 1972 mit dem Verzehr der Wurst vom Neujahrsbock statt. Dazu waren auch alle Einwohner des Ortes eingeladen. "Die Hütte glich einem Bienenhaus" ist dazu im Protokollbuch vermerkt.

Nachdem auch der Damm für den Teich fertiggestellt war, wurde dieser am 28. Juli 1973 von der Bollenser und Uslarer Feuerwehr mit Wasser gefüllt. Als Rahmenprogramm wurde ein Spanferkelgrillen veranstaltet, das sich größter Beliebtheit erfreute. Aufgrund des sehr großen Anklangs in der Bevölkerung wurde bereits im Oktober 1973 ein weiteres Spanferkel gegrillt. Da in den folgenden Jahren weitere Spanferkel in der Schweineweide gegrillt wurden, entschloss man sich ein Spanferkelgrill zu errichten. Mit dem Bau des ersten Grills wurde Ostern 1976 begonnen, sodass am Pfingstsamstag 1976 der Grill offiziell eingeweiht wurde. Auch heute noch wird jedes Jahr ein Spanferkel zu Pfingsten gegrillt, obwohl in der Zwischenzeit schon mehrfach der Grill erneuert werden musste.

Zum 20-jährigen Bestehen wurde im Mai 1977 eine Festwoche veranstaltet. Die mit einem Spanferkelgrillen am Pfingstsamstag begann und mit einer Orientierungsfahrt und anschließender Siegerehrung an der Junggesellenhütte eine Woche später endete. Am Pfingstmontag wurde eine Fahrrad-Rallye für Kinder veranstaltet und am Donnerstag fand ein Fußballspiel gegen unseren befreundeten Junggesellenverein aus Wiensen statt.

Die Festwoche war für den BJC ein voller Erfolg - sowohl im Hinblick auf die Teilnahme aus der Bevölkerung als auch in finanzieller Hinsicht. Daher hatte der Vorstand die Anfertigung einer Vereinsfahne in Auftrag gegeben, die den Mitgliedern auf der Jahreshauptversammlung 1978 präsentiert wurde. Damit ging ein langjähriger Wunsch in Erfüllung, der bereits seit Gründung des Vereins im Jahre 1957 bestand. Darüber hinaus wurde beschlossen, dass neben Junggesellenmütze und Fliege jeder Junggeselle als weiteres Erkennungszeichen ein weißes Hemd zu tragen hat, um ein noch einheitlicheres Auftreten zu haben.

Die Vereinsfahne, auf der Vorderseite ist auf rotem Untergrund das Bollenser Wappen zu sehen und in den vier Ecken sind eine Laute, eine Traube und zweimal der „§11“ eingearbeitet. Als Schriftzug ist noch der Gründungsname "Bollenser Junggesellenschaft" eingearbeitet, der sich jedoch im Laufe der Jahre in "Bollenser Junggesellen Club" gewandelt hatte.

Auf der Rückseite ist auf grünem Untergrund das Motto des Vereins:

„Wer nie geliebt Wein und Gesang, verdient ein Weib sein Leben lang“

und das Landeswappen Niedersachsens zu sehen.

Auf dem Fasstrinken von Ernst Friebe am 14. April 1978 überreichte unser Ehrenmitglied Heinrich Schormann dem damaligen Präsidenten Karl Voges jun. eine silberne Kordel, die sog. "Präsidentenkordel", die seither vom jeweiligen Präsidenten als Erkennungszeichen des obersten Junggesellen an der Mütze getragen wird. Auch alle ehemaligen Präsidenten haben das Recht die Kordel auch noch nach ihrer Amtszeit zu tragen.

Im April 1981 wurde ein Brunnen an der Junggesellenhütte errichtet. Hierzu wurde von "Bauers-Quelle" im Distelgrund eine Wasserleitung bis hinunter in die Schweineweide verlegt, damit auch frisches Quellwasser zur Verfügung steht. Der Brunnen steht uns leider nicht mehr zur Verfügung, da sich die Wasserleitung so zugesetzt hat, dass eine Reparatur nicht mehr möglich war. Aus hygienischen Gründen transportieren wir daher frisches Wasser in Kanistern vor jeder Veranstaltung in die Hütte.

Unser 25-jähriges Bestehen wurde vom 11. - 13. Juni 1982 mit einem Zeltfest auf dem Spielplatz gefeiert. Am Freitagabend eröffnete der damals amtierende Präsident Peter Küchemann das Gründungsfest mit dem Beginn des Kommerses. Musikalisch umrahmt wurde der Kommers vom Musikzug Reindlmühl aus Österreich, der engen Kontakt zum Bollenser Spielmannszug hat. Als besondere Überraschung traten an diesem Abend die Mitwirkenden des 1. Neujahrsbockes nach dem Krieg auf. Dies waren Karl Kahne, Karl Voges sen., Albert Wegener, Herbert Kirchhoff, Heinrich Fischer und Heinrich Riehm die damit bereits 1956 vor Gründung des BJC begannen. Anlässlich des Festes überreichten uns die örtlichen Vereine eine "Sauf-Maschine", ein Bierkrug mit 2 l Inhalt an dem 6 Schläuche befestigt sind.

Der Samstag begann um 14 Uhr mit einem Treffen aller ehemaligen und aktuellen Junggesellen in der Schweineweide, bei dem auch erstmals die "Sauf-Maschine" einem Funktionstest unterzogen wurde. Es folgte ein Tanzabend. Am Sonntag wurden wir vom Spielmannszug Bollensen mit einem Weckruf zum anschließenden Frühschoppen und Katerfrühstück abgeholt, der sich bis in die späten Nachmittagsstunden hinzog.

1982 - 1997

Im Juli 1985 wurde die Bollenser Kirmes zum letzten Mal vom Junggesellen Club veranstaltet. Bereits in den 70er Jahren nahm die Beteiligung immer mehr ab und oftmals verzeichnete der Verein bei der Durchführung einen Verlust.

Von der ursprünglichen Zeltkirmes ist heute nur noch eine Wursteprobe übriggeblieben, die von den Bollenser Gastwirten durchgeführt wird.

Am 06. und 07. Juli 1987 wurde mit einem Spanferkelessen und einem Frühschoppen an der vereinseigenen Hütte unser 30-jähriges Bestehen im überschaubaren Rahmen gefeiert.

Nach einigen Jahren wurde im Februar 1988 wieder die Idee zur Durchführung eines Rosenmontagsballes aufgegriffen und in Bollensen wurde wieder Karneval gefeiert. Allerdings gab es im Gegensatz zum früheren Rosenmontagsball keinen Elferrat und kein Prinzenpaar mehr. Die Beteiligung ging im Laufe der Jahre aber wieder stark zurück, so dass 1993 fast nur noch Junggesellen als Gäste anwesend waren und die Veranstaltung nicht mehr durchgeführt wurde.

Seit einigen Jahren wird vom TSV Bollensen ein Faschingsgrünkohlessen veranstaltet. Dabei werden von verschiedenen Mitgliedern und einigen Spaten diverse Einlagen präsentiert. Diese Veranstaltung erfreut sich steigender Beliebtheit. Wir hoffen, dass dieses noch viele Jahre erhalten bleibt und wünschen dem TSV dabei weiterhin viel Erfolg.

Nach dem Spanferkelgrillen zu Pfingsten 1992 war der alte Grill so baufällig, dass er abgerissen werden musste. Im Sommer wurde ein neuer Grill errichtet, der im darauffolgenden Jahr eingeweiht wurde. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass unser "Baumeister" Heiko Breckerbohm sehr viel Wert auf ein frostsicheres Fundament gelegt hat und die Einhaltung der Aushubtiefe genauestens überwacht hat.

Im Oktober 1993 wurde nach sechs Jahren wieder eine Orientierungsfahrt ausgetragen, an der 17 Teams teilnahmen. Karsten Fischer, Zweitplatzierter der Orientierungsfahrt 1987, machte den Vorstand darauf aufmerksam, dass er noch im Besitz einer komplett ausgearbeiteten Rallye sei und das sich doch der Vorstand um die Organisation bemühen sollte. Leider fand sich danach niemand bereit um die nächste Fahrt auszuarbeiten, sodass wieder sechs Jahre bis zur nächsten Orientierungsfahrt vergehen sollten.

Zum 40. Geburtstag des Bollenser Junggesellen Club - auf der Jahreshauptversammlung am 01. März 1997 - gab sich der Verein eine neue Satzung, die Grundlage für die Eintragung des Vereins im Vereinsregister war. Daher führt der Verein seit 1998 den Zusatz "e.V.", ein Kürzel das jahrelang angestrebt wurde.

JHV am 01. Marz 1997 Natürlich haben wir in den 40. Geburtstag des BJC "reingefeiert".

Durch diesen Zusatz beschränkt sich die Haftung des Vereins nur auf das Vereinsvermögen, da wir damit den Status einer "juristischen Person des privaten Rechts" erworben haben. Bis zu diesem Zeitpunkt haftete jedes Mitglied des Vereins mit seinem persönlichen Vermögen, sollte das Vereinsvermögen nicht ausreichen. Ein großer Fortschritt für unseren doch recht kleinen Verein. Doch vor allem in Hinblick auf das bevorstehende Fest zum 40-jährigen Bestehen war dies sehr wichtig. An dieser Stelle sei noch einmal ein großer Dank an unser Mitglied Torsten Bauer ausgesprochen, der sich mit viel Engagement für die Eintragung des Vereins ins Vereinsregister eingesetzt hat.

Vom 20. - 22. Juni 1997 feierten wir dann mit einem großen Zeltfest unser 40-jähriges Bestehen. Der Beginn des Festes stand unter keinem guten Stern. Unser Zeltverleiher ließ uns im Stich und kam mit zwei Tagen Verspätung zum Zeltaufbau. So mussten wir bis spät in die Nacht des Vorabends des Kommerses das Zelt aufbauen, was dank zahlreicher helfender Hände von Altjunggesellen und weiteren Mitbewohnern gelang. Mit der Dekoration des Festzeltes sind wir erst kurz vor Beginn des Kommerses fertig geworden. Der Toilettenwagen traf sogar erst ein, als der Kommers bereits begonnen hatte. Danach lief zum Glück alles reibungslos.

Zum Kommers hatte sich eine Gruppe von Frauen, die "Fans des BJC", als Rasierertruppe verkleidet. Eine sehr gelungene Überraschung für den Festausschuss und die anwesenden Gäste. Am Samstag machten wir mit den ehemaligen Junggesellen einen Ortsrundgang - da viele ehemalige Junggesellen von weither angereist waren - der seinen Abschluss an der Junggesellenhütte fand. Am Abend sowie beim Frühschoppen am Sonntag spielte der "Stodertaler Gaudi-Express" zum Tanz. Beim Frühschoppen gab es eine weitere große Überraschung. Mehrere Altjunggesellen hatten sich als Kannibalen verkleidet um unseren Ortsbürgermeister Gerhard Nolte zu entführen. Sie brachten ihn aber gefangen in einem Schweinekäfig und einem wilden Tanz zurück auf das Festzelt. Darüber hinaus konnten wir beim Frühschoppen auch noch zwei Neueintritte begrüßen. Rückblickend war dieses Fest ein voller Erfolg und wir verlebten drei tolle Tage.

1997 - 2007

Seit 1998 sind alle Mitglieder über eine Gruppenunfall-Versicherung bei jeglichen Veranstaltungen vor Unfällen geschützt. Der Vorstand hatte sich zu diesem Schritt entschlossen, da unter anderem der Rückweg vom Vereinsgelände nach Hause nicht ganz ungefährlich ist. Zum einen führt der Weg direkt an der viel Befahrenen Bundesstraße 241 zurück zum Dorf und zum anderen wird das ein oder andere Mal auch etwas Bier getrunken.

In den Jahren 1999 und 2000 wurde der alte Schuppen an der Junggesellenhütte abgerissen und es wurde ein neuer, größerer gebaut. Dabei wurde auch gleichzeitig der Vorbau verlängert, so dass jetzt eine größere Fläche als Unterstand zur Verfügung steht. Im Frühjahr 2001 musste das Dach an der Hütte erneuert werden, da das alte undicht geworden war.

Unser ehemaliger Vize-Präsident Ulli Wohlgemuth erstellte unsere erste eigene Homepage, die seit dem 14. Juni 2001 über www.bjcev.de zu erreichen ist.

Beim Neujahrsrasieren war der Radiosender NDR 1 Radio Niedersachsen unser Gast um einen Beitrag über die Brauchtumspflege in Niedersachsen zu erstellen. Dieser wurde am nächsten Tag niedersachsenweit gesendet. Beim Wursteessen bedankten wir uns mit einer Urkunde und einer Flasche Schluck bei unseren Bockwicklern Karl Voges, Arno Küchemann, Klaus-Dieter Fraeter und Ingbert Freter für 25 Jahre wickeln des Neujahrsbockes.

Im Jahre 2002 wurde die erste Auflage unseres Liederbuches im Rahmen der Jahreshauptversammlung auf den Markt gebracht. Diese Idee wurde bereits seit den 1970er Jahren verfolgt, als erstmalig über die Schaffung eines "Notenwartes" als Mitglied des Vorstandes nachgedacht wurde. Dieser sollte die Lieder des Junggesellenvereins, die bei fröhlichen Junggesellenabenden u. -veranstaltungen gesungen wurden, in einem Liederbuch zusammenfassen. Dieses Vorhaben hatte sich jedoch immer wieder zerschlagen, da viele textsichere Junggesellen vorhanden waren. Da aber immer weniger Junggesellen im Männergesangverein aktiv waren wurde das "Liederbuch des Bollenser Junggesellen Club" vom Vorstand herausgegeben um wieder die Textsicherheit zu fördern und die Anzahl der "Playback-Sänger" zu verringern.

Im September 2002 wurde die Inneneinrichtung der Junggesellenhütte um eine feste Zapfeinrichtung erweitert. Die alte Spüle hatte ausgedient und wird nun durch die Verwendung eines Spüleimers mit Bürsteneinsatz ersetzt.

Beim Neujahrsrasieren 2003 war Manni aus Lohfelden bereits zum 5. Mal zur musikalischen Begleitung des Neujahrstanzes dabei und erhielt von Präsident Daniel Voges eine Urkunde. Am darauffolgenden Tag waren wir nach dem Aufräumen im Albert-Wegener Gemeinschaftshaus das zehnte Jahr zu Gast bei Josel und Heike Hundeck in der Bar und brachten als Geschenk ein Fass Bier, einen Strauß Blumen und eine Urkunde mit.

Am 7. Juni 2003 veranstaltete der Junggesellen Club das 30. Spanferkelessen auf dem Vereinsgelände in der Schweineweide. In gut besuchter Runde wurden 120 Portionen Spanferkel verkauft und 330 Liter Bier ausgeschenkt.

Mitte Juni 2004 bekam unsere Homepage ein neues Outfit nachdem Tobias Herwig den Job des Webmasters von Ulli Wohlgemuth übernommen hatte. An dieser Stelle gilt Ulli noch einmal ein herzlicher Dank für die Erstellung der ersten Homepage und der damit verbundenen Arbeit.

Beim traditionellen Neujahrsrasieren 2005 kündigte Präsident Daniel Voges an, dass die Spenden fürs Rasieren diesmal für einen anderen Zweck dienen sollen, nämlich für eine Sammlung für die Opfer der Tsunami Katastrophe in Südost-Asien. Unserer Idee schlossen sich die Freiwillige Feuerwehr, der Heimat- und Kulturverein und der TSV an und sammelten in ihren Jahreshauptversammlungen ebenfalls für die Betroffenen der Jahrhundertkatastrophe. Insgesamt konnten durch die Aktion 1000 Euro gesammelt und der Aktion Deutschland hilft überwiesen werden.

Auf der Jahreshauptversammlung am 5. März 2005 wurde mit den ersten Vorbereitungen für das anstehende Jubiläumsfest im Jahre 2007 begonnen, indem ein 10–köpfiger Festausschuss gewählt wurde, der fortan für die Organisation des Festes verantwortlich war.

Im Jahr 2005 bauten wir in zwei Arbeitseinsätzen im März einen neuen Spanferkelgrill, der komplett aus Beton gegossen wurde. Im September weihten wir unsere im Sommer neu gebaute Grillstation ein, die Schutz vor Wind und Wetter bietet. Das Vereinsgelände hat dadurch noch einmal erheblich an Attraktivität gewonnen, da die Gäste beim Kauf von gegrillten jetzt ebenfalls geschützt stehen.

Junggesellenfest 2007

Vom 6.-8. Juli 2007 feierten wir mit einem großen Zeltfest unser 50-jähriges Clubjubiläum. Durch das schlechte Wetter mussten wir den Festplatz mit Rindenmulch und begehbaren Platten verfeinern, so dass jeder Gast trockenen Fußes ins Festzelt kam.

Am Freitag begannen wir mit unserem Kommersabend und anschließendem Tanz. Die Festrede unseres Präsidenten Daniel Voges haben wir hier zum Nachlesen noch einmal bereits gestellt. Darüber hinaus könnt Ihr auch den Jubiläumsrückblick unseres Gründers und Ehrenmitgliedes Heinrich Schormann hier noch einmal komplett nachlesen, der einige Fragen zur Gründungsgeschichte des Vereins geklärt hat.

Unser 50. Mitglied - King Lui lädt zum 50-jährigen Gründungsfest ein.

Am Samstag begannen wir mit einem gemeinsamen Frühstück aller Junggesellen und Altjunggesellen bevor der Festumzug vor vielen Zuschauern durch Bollensen rollte. Am Abend stand ein Discoabend auf dem Programm und man konnte von der DJ Bühne rund 1000 Menschen im Festzelt feiern, tanzen und lachen sehen, so dass alle Erwartungen weit übertroffen wurden.

Am Sonntag führten wir unter Begleitung des Spielmannszuges und auch überraschenderweise dem Neujahrsbock einen Weckruf durchs Dorf durch. Wieder am Festplatz angekommen startete dann unser Frühschoppen. Mit Musik, Tanz, Freibier, der Rasierertruppe, zwei Neueintritten und (dem 50. Mitglied King Lui) ein gelungener Abschlusstag.

2007 - heute

Nachdem die letzten Spuren auf dem Festplatz wieder beseitigt waren und unser großes Zeltfest 50 Jahre BJC hinter uns lag brauchten wir im Juli einen neuen Präsidenten, am 22. Juli 2007 wurde Florian Diedler im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einstimmig zum Nachfolger von Daniel Voges gewählt. Im Anschluss wurde wohl noch das längste vor sich hergeschobene Fasstrinken durchgeführt. Altjunggeselle „Australien Pele“ Wolfgang Betker spendierte 50 Liter Bergbräu Pils.

Im Oktober 2007 wurde dann nochmal allen Helfern des Festes mit einer Helferfete inklusive Film und Fotos schauen gedankt.

Beim Wursteessen am 04. Januar 2008 überbrachte uns unser Ehrenmitglied Heinrich Schormann eine Mitteilung über die Änderung der Kleiderordnung vom "Bundesverband Deutscher Junggesellenvereine". Dem zufolge muss der aktuelle Präsident der Junggesellen eine goldene Kordel tragen, damit er sich von den ehemaligen Präsidenten unterscheidet, da diese berechtigt sind, die silberne Kordel auch nach Ihrem Ausscheiden aus dem Club weiterhin zu tragen. Heinrich überreichte unserem amtierenden Präsidenten Florian Diedler sogleich eine goldene Kordel, die im Falle seines Ausscheidens an den neuen Präsidenten weitergereicht werden. Der ausscheidende Präsident darf ab diesem Zeitpunkt nur noch eine silberne Kordel tragen.

Im Juli 2008 wurde Daniel Voges auf seinem eigenen Fasstrinken zum sechsten Ehrenmitglied des BJC ernannt.

In der Jahreshauptversammlung 2009 wurde ein Probejahr für Neueintritte festgelegt, nach einem „positiven“ Jahr wird das jeweilige Mitglied dann fest in den Club aufgenommen.

Seit Pfingsten 2010 müssen wir unsere Spanferkel aus einer EU zertifizierten Schlachteküche anliefern lassen bzw. abholen, die jahrelange Hausschlachterei in der Dorfschlachterküche Büermann entfällt somit für die Zukunft. Schade und Danke an Günter und Achim Büermann.

Im Jahre 2011 begannen wir dann aus eigener Kraft mit einem separaten Fußweg, vom Ortsausgang Bollensen bis zur Schweineweide, um den gefährlichen Weg direkt an der Bundesstraße aus dem Weg zu gehen.

Beim Neujahrsbock 2011 wurde unseren Bockwicklern Karl Voges, Arno Küchemann und Klaus-Dieter Fraeter für 35-jährige Wicklerarbeit gedankt. Die drei erhielten als Dank ein Taschenmesser mit Namensgravur.

Ein Taschenmesser mit Namensgravur erhalten auch Mitglieder die bereits 20 Jahre Mitglied im BJC sind, während der Jahreshauptversammlung 2012 erhielten die Messer Dirk Hilke und Tobias Herwig, zusätzlich sind sie ab sofort von Diensten befreit, zumindest von den meisten.

Im Juni 2012 hatten wir anlässlich unseres 55-jährigen Jubiläums zu einer Bollerwagenrallye mit anschließender Discoparty in der Schweineweide eingeladen. Die örtlichen Vereine und viele befreundete Clubs aus der Nachbarschaft drehten ihre Bollerwagenrunde durchs Dorf und nach der Siegerehrung gab es Musik vom Plattenteller mit DJ Axa. Als Geschenk von den örtlichen Vereinen bekamen wir einen großen Findling mit Aufschrift „Schweineweide“ und ein symbolisches Schwein als Blechschild.

Vor dem Beginn des Osterfrühschoppens 2013 wurde der neue Fußweg zur Schweineweide offiziell eingeweiht. Durch viel Muskelkraft und Eigenleistung ist dieser Weg entstanden und man kann jetzt sicher zu Fuß hin und zurück das BJC Gelände erreichen. Nach dem Zerschneiden des Einweihungsbandes gingen dann alle Junggesellen, die örtlichen Vereine und Gäste gemeinsam zum Osterfrühschoppen in die Schweineweide.

Beim Spanferkelessen am Pfingstsamstag 2013 hatten wir zum Jubiläum unseres 40. Spanferkel alle Altjunggesellen persönlich eingeladen. Sie erschienen zahlreich und die meisten auch in kompletter BJC Kluft (weißes Hemd, rote Fliege und Mütze mit BJC Abzeichen). Als Dank hierfür erhielten Sie vom Präsidenten ein Freigetränk und ein kleines Präsent. Zusammen mit den aktiven Mitgliedern kam es dann noch zu einem rekordverdächtigen Gruppenbild rund um den Spanferkelgrill.

Beim Osterfrühschoppen 2014 wurde das Essens- und Getränkeangebot um eine Kaffeetafel mit Kuchen erweitert, das von der breiten Masse unserer Gäste sehr gut angenommen wurde.

Im September 2014 kam es dann leider zu einem negativen Highlight, in unsere BJC Hütte wurde eingebrochen! Gott sei Dank konnten wir einige wertvolle Dinge wie z.B. unser Stromaggregat wiederfinden und der Schaden hielt sich am Ende noch gering aber ein fader Beigeschmack bleibt natürlich hängen.

Auf der Jahreshauptversammlung 2015 stand unser Präsident Florian Diedler nicht mehr zur Wahl zur Verfügung, am ersten Samstag im März, wo traditionell unsere Versammlungen stattfinden, wurde Lukas Bauer zum neuen Präsidenten des BJC gewählt. Für seine über sieben jahrelange Tätigkeit wurde Florian sehr gedankt und er erhielt mehrere Präsente, des Weiteren geht er als längster amtierender Präsident in die Clubgeschichte ein.

Im Jahre 2015 stand dann alles unter dem Motto „1000 Jahre Bollensen“, wo alle Bollenser Vereine zusammen ein gemeinsames Zeltfest im Juli organisierten. Beim Kommers, dem Discoabend, dem Festumzug mit Festwagen und anschließendem Dämmerschoppen war natürlich auch der BJC vertreten. Die Rasierertruppe hatte in diesem Jahr sogar zwei Auftritte, traditionell am 1. Januar, wo alle sieben Akteure jeweils einen großen Bollenser Verein darstellten und beim Kommersabend auf dem Festzelt, wo den Akteuren bei gefühlten 60 Grad alles abverlangt wurde. Am letzten Tag des Bollenser Jubiläumsjahr hatte der sechsköpfige Neujahrsbock noch einen Begleiter, unser Präsident Lukas Bauer verkleidet als Neger Jim schwenkte letztmals die 1000 Jahr-Fahne durchs Dorf.

Natürlich versucht der BJC auch immer auf Veranstaltungen unserer befreundeten Nachbarvereine teilzunehmen. Pfingsten 2015 ist uns das bei den Feierlichkeiten der Osterfeuergruppe Allershausen sehr gut gelungen. Mit drei Teams und fast zwanzig Junggesellen belegten wir am Ende einer Bollerwagenrallye die Plätze zwei, drei und neun.

Im Jahre 2016 mussten wir leider von zwei besonderen Menschen Abschied nehmen, es verstarben unser Ehrenmitglied Heinrich Schormann und unser ewiger Unterstützer, Urkundenzeichner und „Vater“ der Rasierertruppe Edmund „Conny von Bollensen“ Koniecki. An den Trauerveranstaltungen nahm der BJC neben allen anderen Bollenser Vereinen teil.

Beim Neujahrsbock 2016 erhielten unsere Wickler Karl Voges und Klaus-Dieter Fraeter ein nahrhaftes Präsent und Ihnen wurde für 40 Jahre „Wicklertätigkeit“ sehr gedankt!

Zu den noch heute regelmäßig durchgeführten Veranstaltungen gehört der Neujahrstanz, der Osterfrühschoppen, das Spanferkelgrillen zu Pfingsten, die Orientierungsfahrt, der Neujahrsbock sowie das damit verbundene Wursteessen.

Des Weiteren finden in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen, wie z.B. Fasstrinken, Bilderabende, Tagesfahrten, Brauereibesichtigungen oder ein Dämmerschoppen statt. Diese sind allerdings nur den Junggesellen, Altjunggesellen und geladenen Gästen vorbehalten.

In regelmäßigem Abstand findet einmal im Jahr unsere Junggesellenfahrt statt, immer wieder ein ganz besonderes Highlight. Wer noch nicht dabei war hat auf jeden Fall was verpasst im Leben! In der Reihenfolge haben wir ab 2008 bis 2017 folgende Städte, Inseln oder Einrichtungen ein Wochenende lang besucht:

Kalkar, Prag, Berlin, Wismar, Mallorca, Hamburg, Bad Hönningen,

Bamberg, Amsterdam, Eurostrand Leiwen

Im Jahre 2017 wird der BJC 60 Jahre alt, natürlich wieder ein Grund zum Feiern !

Den Höhepunkt des Jubiläumsjahrs gestalten wir mit einem Zeltfest am Gelände des Grillplatzes in Bollensen vom 25. – 27. August. Es wird einen Kommers geben, eine Bollerwagenrallye mit anschließendem Discoabend und ein Frühschoppen.

Vereinsgelände

Vereinsgelände

Im Laufe des Jahres 1971 wird mit dem Bau der Junggesellenhütte und mit der Aufschüttung des Dammes für den Junggesellenteich begonnen.

Die offizielle Einweihung der Hütte fand am 02.01.1972 mit dem Verzehr der Wurst vom Neujahrsbock statt.

Das Einfüllen des Teiches am 28.07.1972 wird mit einem Spanferkelgrillen umrahmt.

Das Spanferkelgrillen wird aufgrund der großen Beteiligung zu einer festen Einrichtung, die alljährlich am Pfingstsamstag durchgeführt wird.

Im März 1976 wurde hierfür extra ein Spanferkelgrill erbaut.

In den Jahren 1999 und 2000 wurde der alte Schuppen an der Junggesellenhütte abgerissen und es wurde ein neuer und größerer gebaut.

Ebenfalls in diesen Jahren verlängerten und vergrößerten wir den Vorbau, der als Unterstand genutzt wird.

Im Frühjahr 2001 musste das Dach an der Hütte erneuert werden, da das alte undicht geworden war.

Bis zum heutigen Tage sind wir stolz als einer der wenigen Junggesellenvereine im Umkreis solch eine Hütte nutzen zu können, wo wir schon manch schöne Stunden verbracht haben.

In den folgenden Jahren pflegten wir weiterhin unser Vereinsgelände und erbauten unter anderem eine Grillstation und ein neues Klo.

Um Fußgängern einen sicheren Übergang zur Schweineweide zu ermöglichen wurde 2012 mit Arbeiten an einem Fußweg begonnen. Am 31.03.2013 wurde Dieser dann offiziell zum Osterfrühschoppen eröffnet.

Unser Vereinsgelände ist an der folgenden Adresse zu finden:

Bollenser Junggesellen Club e.V.

Güldenbergstrasse

37170 Uslar

Liederbuch

Bollenser Junggesellenlied

Wir lust´gen, Bollenser Jungen,
sind schon wieder beisammen,
wir lust´gen, Bollenser Jungen,
sind schon wieder beisammen.
Hei, das wir können - lustig leben,
hei, das wir können - lustig leben,
hei, das wir können lustig leben,
auf dieser schönen Welt.
Bollenser Jungen brauchen Geld!

Haben Schildwacht gestanden,
haben so schneidig präsentieret,
haben Schildwacht gestanden,
haben so schneidig präsentiert.
Hei hab so manches - junge Madel,
hei hab so manches - junge Madel,
hei hab so manches junge Madel,
zum Schildhaus geführt.
Von vorne chaussiert !

Liebe Eltern, seid vernünftig,
und schenket uns Gelder,
liebe Eltern, seid vernünftig,
und schenket uns Gelder.
Hei das wir können - lustig leben,
hei das wir können - lustig leben,
hei das wir können lustig leben,
auf dieser schönen Welt.
Bollenser Jungen brauchen Geld!

 

Der Bub vom Rehbachtal

Ich bin der Bub vom Rehbachtal, holla hiha, holla hihaho,
heut' seh'n wir uns zum letzten Mal, holla hiha, holla hihaho.
Heute muss ich fort - heute muss ich fort,
von diesem Ort - von diesem Ort,
muss fort vom schönen Rehbachtal!

Wenn ich auf Berges Höhen steh, holla hiha, holla hihaho,
in meinen Augen Tränen steh'n, holla hiha, holla hihaho.
Ja dann denk ich fort - ja dann denk ich fort,
an diesen Ort - an diesen Ort,
denk fort, ans schöne Rehbachtal!

Und wenn ich einst gestorben bin, holla hiha, holla hihaho,
dann traget mich zum Friedhof hin, holla hiha, holla hihaho.
Ja dann tragt mich fort - ja dann tragt mich fort,
an diese Ort - an diesen Ort,
tragt mich ins schöne Rehbachtal!

 

Weißt Du nicht wo Bollensen liegt

Weißt du nicht wo Bollensen liegt?
Bollensen liegt im Tale,
wo der schöne Rehbach fließt,
der fließt in die Ahle.

Wanderst du durch Feld und Wald,
mach auch mal ne Pause,
schau ins schöne Rehbachtal,
da bin ich zu Hause.
Schau ins schöne Rehbachtal,
da bin ich zu Hause.

 

Präsidentenlied

Wir bilden ein Idiotenclub
und laden dazu ein,
bei uns ist jeder gern geseh'n
nur blöde muss er sein.

Wir bilden ein Idiotenclub
wie ihn noch keiner kennt
und wer der allerblödste ist
der wird hier Präsident.

Das wär doch was für dich mein Freund
ein Heidenspaß so wie es scheint
dort wo man ohne Hemd und Hose
durch die Gummizelle rennt,
sagen alle dann zu dir Herr Präsident!
Dort wo man ohne Hemd und Hose
durch die Gummizelle rennt,
sagen alle dann zu dir Herr Präsident!

   

Präsident BJC  

   

Termine BJC  

   

Wappen BJC

BJC-Wappen

   
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